Anwendungsfälle

Praxisbeispiel aus dem System

24H Nürburgring: Fahrzeuge, Logos und TV-Overlays.

Ein Rennwagen, ein Logo an der Strecke und ein TV-Overlay sind unterschiedliche Formen von Markenpräsenz. Die Nürburgring-Beispiele zeigen, wie Panaccess sie getrennt erkennt und mit dem jeweiligen Ausschnitt der Übertragung verknüpft.

Manthey-Porsche beim Boxenstopp am Nürburgring mit einem Erkennungsrahmen um das gesamte Fahrzeug.
Manthey-Porsche beim Boxenstopp: Der Rahmen kennzeichnet das gesamte Fahrzeug, nicht jedes einzelne Sponsorenlogo auf der Karosserie.Screenshot aus dem Panaccess-Analysesystem

Was genau war im Bild zu sehen?

Bei einer Sponsoring-Auswertung muss zunächst feststehen, was gemessen werden soll: ein bestimmtes Fahrzeug, ein einzelnes Logo oder eine Sponsoreneinblendung im TV-Bild. Die Beispiele unterscheiden diese Erkennungsziele. Ein Rahmen um das gesamte Auto bedeutet nicht, dass auch jedes Logo darauf einzeln erkannt wurde.

Von der Rennübertragung zum Sponsoring-Bericht

01

Umfang festlegen

Wettbewerbe, Länder, Quellen und Zeitraum bestimmen. Dazu kommen die Fahrzeuge, Marken und Platzierungsarten, die untersucht werden sollen.

02

Erkennungsziele trennen

Die gesuchten Fahrzeuge, Logos und TV-Overlays erkennen und bei der Auswertung getrennt betrachten.

03

Bildbelege prüfen

Anhand von Quellbildern und Zeitmarken nachvollziehen, wo ein Ziel erscheint. Zusätzliche Prüfung und Kontextdaten richten sich nach dem Leistungsumfang.

04

Sichtbarkeit auswerten

Auftritte und Sichtzeiten betrachten. Je nach Projekt lassen sich die Ergebnisse nach Ereignis, Platzierung oder Plattform aufschlüsseln.

Unterschiedliche Erkennungsziele in einer Übertragung

Die Beispiele zeigen ein Fahrzeug auf der Strecke, mehrere Autos in einer Einstellung, Streckenwerbung und eine Einblendung im TV-Bild. Sie veranschaulichen die Erkennungskategorien und sind kein Leistungsvergleich der Sponsoren.

Erkennung und Bewertung getrennt betrachten

Der Bericht führt Sichtzeiten und Auswertungen der Markenpräsenz zusammen. Reichweiten und monetäre Bewertungen setzen voraus, dass die nötigen Daten und die Bewertungsmethode zum Projekt gehören. Der Media Value erfasst den umfassenderen Wert der Markenpräsenz. Ad Value ist der werbliche Teil davon, gewichtet nach Sichtbarkeitsqualität und Dauer.

Beispiel eines Motorsport-Dashboards mit Erkennungszeiten und Vergleichen nach Plattform und Ereignis; Geldbeträge sind weichgezeichnet.
Separates Beispiel eines Motorsport-Berichts. Geldbeträge sind weichgezeichnet. Die Ansicht zeigt den Aufbau eines Berichts, keine Ergebnisse zu den Nürburgring-Szenen oben.Screenshot aus dem Panaccess-Analysesystem

Dies sind Praxisbeispiele aus dem Panaccess-Analysesystem. Die gezeigten Organisationen und Marken werden nicht als Kunden oder als Unterstützer von Panaccess dargestellt.

Praxisbeispiel aus dem System

Produktplatzierungen im Kontext auswerten.

Ein Produkt im Kühlschrank hat eine andere Rolle als eine Dose in der Hand einer Figur. Panaccess verknüpft Produkt- und Logoerkennungen mit der Szene, der Platzierung und der gezeigten Aktivität. Diese Kategorien lassen sich anschließend vergleichen.

Produkte mehrerer Getränkemarken mit Erkennungsrahmen in einem Kühlschrank hinter zwei Personen in einer Unterhaltungsszene.
Produkte im Hintergrund: Im Kühlschrank derselben Szene sind mehrere gesuchte Marken markiert.Screenshot aus dem Panaccess-Analysesystem

Welche Rolle spielt das Produkt in der Szene?

Eine Produktplatzierung lässt sich nicht allein durch das Vorhandensein eines Logos beschreiben. Steht das Produkt auf einem Tisch oder im Kühlschrank? Wird es gehalten oder benutzt? Was geschieht im Umfeld? Die Beispiele zeigen, wie sich Erkennungen und Kontextkategorien innerhalb der untersuchten Inhalte vergleichen lassen.

Von der Szene zum vergleichbaren Bericht

01

Vergleich festlegen

Inhalte, Länder und Zeitraum bestimmen. Zielmarken, Wettbewerber und relevante Kontextkategorien auswählen.

02

Auftritte erkennen

Die gesuchten Produkte und Logos erkennen. Der Bezug zur Quellszene bleibt erhalten, damit sich die Auftritte prüfen lassen.

03

Kontext zuordnen

Je nach Analyse werden Platzierung und Aktivität erfasst, etwa ein Produkt im Kühlschrank, eine Dose in der Hand oder eine gesellige Situation.

04

Ergebnisse vergleichen

Marken innerhalb derselben Inhalte und Zeiträume vergleichen. Dafür stehen die im Projekt enthaltenen Ansichten zu Platzierungen, Anlässen und Sichtzeiten zur Verfügung.

Mehr als eine Zählung von Produkten

Das folgende Bild zeigt Produkte in den Händen von Personen. Diese Auftritte lassen sich mit Platzierungen im Hintergrund vergleichen, etwa im Kühlschrank. Die Rahmen zeigen, was das System erkennt. Der Szenenkontext beschreibt, wie die Produkte auftreten.

Zwei Getränkeprodukte in den Händen von Personen in einer Unterhaltungsszene, jeweils mit einem eigenen Erkennungsrahmen.
Produkte in der Hand: Die gesuchten Produkte werden in derselben Einstellung getrennt erkannt.Screenshot aus dem Panaccess-Analysesystem

Platzierungen und Anlässe vergleichen

Die Platzierungsansicht gruppiert erkannte Auftritte nach Kategorien wie „On Table“, „Fridge“ und „Can in Hand“. Die Ansicht „Occasions“ ergänzt Kontexte wie Sport, Arbeit und gesellige Situationen. Die hier gewählte Kennzahl zählt Titel mit erkannter Markenpräsenz in der jeweiligen Kategorie. Sie misst weder Verkäufe noch Kaufabsichten.

Ergebnisse im Rahmen der Abdeckung lesen

Ein Vergleich gilt für die Quellen, Titel und Zeiträume, die Teil der Analyse sind. Quellenzugang, Prüfung, Kontextdaten und Berichte werden für das Projekt festgelegt. Ein Auftritt oder eine lange Sichtzeit belegt für sich genommen noch keine Aufmerksamkeit, Markenpräferenz oder wirtschaftliche Wirkung.

Die Screenshots veranschaulichen den Ablauf der Panaccess-Analyse. Sie nennen keinen Auftraggeber und stellen keine Empfehlung durch die gezeigten Programme oder Marken dar.